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Welpennews

Hannibal wird nach den heute gültigen
Zuchtbestimmungen nicht angekört, da er aufgrund einer
Ellenbogen-Operation nicht zur Zucht zugelassen werden darf, was wir
sehr bedauern. Er ist im
Alter von 4,5 Monaten gestürzt und bei diesem Sturz sind die
Wachstumsfugen am rechten Ellenbogengelenk weggebrochen.
Genau in diesem
Altersabschnitt findet im Normalfall eine Verknöcherung der
Wachstumsfugen am Gelenk statt. Durch den Wegbruch der Verknöcherung
ließen wir Hannibal im Alter von 6 Monaten operieren,
da die Verschmelzung zwischen Elle und dem Ellbogenfortsatz trotz
absoluter Schonung, nicht mehr fortgeschritten ist. Der behandelnde
Gelenkspezialist, Professor Kasa in Lörrach, hat eine erbliche
Erkrankung ausgeschlossen. Diese Form der Ellenbogendysplasie kann
auch durch ein "Trauma", wie in Hannibals Fall durch den Sturz,
auftreten. Trotz dieser Vorgeschichte haben wir bei Hannibal die
Ellenbogen für die Zuchtauswertung mitröntgen lassen, obwohl hierfür
keine Röntgenpflicht besteht.
Die Auswertung für Hannibal erbrachte durch die
leider vorhandene Athrose im Ellenbogen IPA = Isolierter Processus
anconaeus und somit die Röntgenauswertung ED-Grad III. An Schulter und
Hüfte liegen dagegen keinerlei Probleme vor. Hier die gesamten
Auswertungsergebnisse
HD-A2(frei), OCD-frei, ED-Grad III
Bisher hat der Bub keine Probleme. Er wird
regelmäßig beim Tierarzt vorgestellt bzw. genießt die Massagen bei der
Physiotherapie. Auch durch seine regelmäßige Zughundearbeit hat er
eine äußert gute Muskulatur, was sich positiv auswirkt. Wir haben
ebenfalls eine Bescheinigung durch den Tierarzt vorliegen, dass
Hannibal körperlich in der Lage ist, einen Zughundewagen zu ziehen.
Als Zusatzmittel erhält er jediglich eine Kombination aus Spinnen-,
Schlangen- und Skorpiongift, was ihn gegen eventuelle Athroseprobleme
unterstützen soll.
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